Militärhistorisches Museum - Quality Hotel Plaza Dresden

Militärhistorisches Museum

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Militärhistorisches Museum

 
Das heutige Militärhistorische Museum der Bundeswehr blickt inzwischen auf eine fast 110 jährige wechselvolle Geschichte als Museum zurück.
 

MHM©Nick Hufton_ Daniel Libeskind

Nach Plänen des Stararchitekten Daniel Libeskind wurde das historische Arsenalgebäude mit einem Neubau erweitert, der in Form eines transparenten Keils die spätklassizistische Fassade durchbricht und damit bereits Innovation assoziiert.

Das Militärhistorische Museum der Bundeswehr in Dresden gehört zu den bedeutendsten Geschichtsmuseen Europas. Im Zentrum der Ausstellung stehen der Mensch und die Frage nach den Ursachen und Folgen von Krieg und Gewalt. Unterschiedliche Standpunkte, Sichtweisen und Schicksale spiegeln sich in den über 10.000 Exponaten der Ausstellung.

V2 Rakete_©MHM_David Brandt

Sie bezeugen bewegende Geschichten von 1300 bis heute und bilden wichtige Bausteine zu einer Kulturgeschichte der Gewalt. Ausgestellt werden sie in einer atemberaubenden Architektur. Der amerikanische Stararchitekt Daniel Libeskind erweiterte 2011 das alte Arsenalgebäude in der Dresdner Albertstadt um einen herausragenden Keil. Damit wird symbolisch an die Bombardierung Dresdens im Zweiten Weltkrieg erinnert. Zugleich durchbricht der einzigartige Neubau Libeskinds die einschüchternde Fassade des historischen Militärbaus aus dem 19. Jahrhundert. Licht- und Schattenstrukturen verweisen dabei auf die wechselvolle deutsche Militärgeschichte.

Die Altbauflügel beherbergen einen zeitlich ausgerichteten Rundgang durch deutsche Militärgeschichte vom Spätmittelalter bis heute. Museumspädagogische Stationen bieten dabei neuartige Zugänge zur Geschichte. So wird zum Beispiel durch eine Arbeit der Duftkünstlerin Sissel Tolaas der Geruch von Verwesung und Schlamm in den Grabenkämpfen des Ersten Weltkriegs erlebbar.

Tiere beim Militär©MHM _ David Brandt

Im Neubau erwartet die Besucherinnen und Besucher ein thematischer Querschnitt durch die deutsche Militärgeschichte. Hier werden unterschiedliche und überraschende Aspekte zu ausgesuchten Themen präsentiert, wie beispielsweise „Krieg und Spiel“ oder „Militär und Sprache“. Kunstinstallationen ergänzen die Ausstellung und hinterlassen bleibende Eindrücke. Zum Beispiel „Love and Hate“ von Charles Sandison oder „The Hiroshima Thank You Instrument” von Ingo Günther interagieren mit den Betrachtenden und lassen sie sogar Teil des Kunstwerks werden.

Das Militärhistorische Museum der Bundeswehr möchte Denkräume öffnen. Es versteht sich als ein Forum für die Auseinandersetzung mit Militärgeschichte, für den Diskurs über die Rolle von Krieg und Militär in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.

 
 
Kontakt:
 
Militärhistorisches Museum der Bundeswehr

Imageflyer des Militärhistorischen Museums der Bundeswehr in Dresden

Olbrichtplatz 2
01099 Dresden
Tel.:        +49 (0) 351 823 2803
Fax:        +49 (0) 351 823 2805
E-Mail:   mhmeingang@bundeswehr.org
Web:     www.mhmbw.de
 

Architekt Daniel Libeskind AG
Walchestrasse 9
8006 Zürich (Schweiz)

Tel.:        +41 (0) 44 540 47 00
Fax.:       +41 (0) 44 540 47 60
Email:    info@daniel-libeskind.ch
Web:     www.daniel-libeskind.ch

© Galeriebild: Architekt Daniel Libeskind AG
 
Öffnungszeiten
Donnerstag bis Dienstag 10 bis 18 Uhr
Montags 10 bis 21 Uhr
Mittwochs geschlossen
 
Eintrittspreise
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